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28. Juni 2016

Freestyle-EM in Plattling



Nach der Tour zur Soca gings dann sofort ab nach Plattling zur diesjährigen Europa Meisterschaft.

Da ich mir diese Jahr durch meine kaputte Schulter keine Ziele gesetzt hatte ging ich die Team-Trainings und den Wettkampf recht locker an, was wahrscheinlich das beste war was ich machen konnte.. einfach weil die Zeit in Plattling dadurch viel entspannter war, und ich mir nicht wir sonst Gedanken über den Wettkampf gemacht hab.

Aber jetzt mal zum Wettkampf aus meiner Sicht:

Vorlauf: Um 8 Uhr morgens gigs für mich als 3. im ersten Heat im Nebel aufs Wasser.
Die meisten Zuschauer sind noch nicht da. Das halbe deutsche Team liegt noch im Bett. Der Typ vom Live-Stream liegt auch noch im Bett und nen Stromausfall kommt auch noch spontan vorbei. Zudem war der Pegel sehr hoch, womit alle Starter zu kämpfen hatten.

Nach einer Stunde warten kam dann endlich der Headjudge und hat den Wettkampf frei gegeben.
Nach zwei durchwachsenen Läufen konnte ich mich auf den 16.Platz retten mit insgesamt 780Pkt.
Damit war ich zu dem zeitpunkt der schwächste von den deutschen, was aber gleichzeitig bedeutet das alle deutschen Herren in den Top20 waren, was wiederum bedeutet, dass sich alle für das Viertelfinale qualifiert hatten... das gabs noch nie.
Bester Deutscher war Koll mit 1030 Pkt. gefolgt von Raphael, Paul, Thomas und mir.
 -> selbst gestecktes Ziel erreicht.

Viertelfinale:
Am nächsten Tag ging es für mich wieder um 8Uhr als erster Starter los, zwar wieder ohne Live-Stream, dafür aber mit etwas mehr unterstützung von Außen.
Zum Vortag konnte ich mich mit knapp 100Pkt. mehr etwas verbessern, was mich in die Top10 rutschen ließ. Gefolgt von Koll und Raphael auf Platz 10 und 1, Paul auf 15 und Hinkel auf Platz 20.
Und dort blieb ich dann auch durch meine Punktzahl in Kombination mit dem Versagen von ein paar Mitstreitern durch den hohen Pegel.
Damit wurde ich dann vom schlechtes Deutschen in den Vorläufen zum besten Deutschen der EM...was laut internen Quellen irgendeinem DKV-Schnösel wohl nicht gut genug war , aber wenn man eh nicht unterstützt wird hat man halt auch kein Grund das Volksfest vorzeitig zu verlassen... Da gings nämlich wie jedes Jahr ab!

Halbfinale:
Am Nachmittag des Viertelfinaltags fanden dann auch noch die Halbfinalläufe statt.
Ich blieb auf dem 10. Platz hängen, konnte mich aber erneut mit meiner Einzellauf-Punktzahl verbessern.

Im Finale hat sich Quim durchgestzt, gefolgt von Thomas Czapliki, welcher mit nur 10 Punkten vor Sebastien Devred liegt.

Der Rest der Deuschten hat ziemlich abgesahnt (!) und zwar konnten sich Emma Schuck den 1. Platz bei den Juniorinnen sichern, Leon Bast musste sich mit 3 Punkten gegen den Franzosen Tom Dolle geschlagen geben und war somit 2. Anne Hübner sicherte sich ebenfalls den 2. Platz.

Ich persönlich bin voll zufrieden mit meiner Leistung, dafür das die Schulter immernoch etwas Probleme macht. Nächstes Jahr wird dann weiter angegriffen ;)

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