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19. Februar 2015

Mexiko Teil 1: Camp & Rio Alseseca

Im Dezember machten sich Atte, Paul und ich auf nach Mexiko.
Nach 14 Stunden im Flieger, 6 Stunden in der Fastfoodecke und weiteren 7 Stunden im Überlandbus sind wir endlich in der Kleinstadt Tlapacoyan im Regenwald von Veracruz, Mexiko angekommen.

Nach einer kleinen Busfahrt zum Camp, das eine weile ausserhalb der Stadt liegt dämmert uns schon das die nächsten 3,5 Wochen komplett gechillt werden.

Ein typischer Tagesablauf sieht wie folgt aus:
Durch den Lärm, den die ganzen Vögel und andere Tiere verursachen wird man schon um 7-8 Uhr im kleinen Hostel wach, wenn man Glück hat sind die Duschen schon warm, wenn nicht war es zu bewölkt, um die schwarze Plastiktonne auf dem Dach genug zu erwärmen, oder die paar Angestellten im Camp hatten es einfach  vergessen.

Boote aufs Dach geschmissen, reingesetzt und los.
Dann gehts ab zum deluxe Buffet, den Bauch vollschlanken mit Melonen, Ananas, Orangen, Grapefruits und einer Frucht die nach Socken schmeckt, dann noch schnell aussuchen auf welche Section man möchte und dann Paddelsachen packen.

Von den (Standart)Sections stehen die Roadside, Big Banana und die Seven Sisters auf dem Rio Alseseca und die Upper und Lower Section auf dem Rio Jalacingo zur Auswahl.
Alternativ kann man dann noch zum Beispiel zum Rio Oro ans Meer fahren.



Die Roadside Section ist ein Klassiker, sie ist zum einfahren optimal und lohnt auch wenn man mal einen entspannten Tag machen möchte. Die Section ist relativ kurz und wenn jeder den Abschnitt kennt kann man nach 2 mal fahren schon easy runter racen.
Yannick im Sicky Hole
Paul im Eingang zum S-Turn
Die Roadside besteht hauptsächlich aus Rutschen, kleineren Stufen und 2 höheren Fällen, das Highlight ist der S-Turn, durch den man einfach durchgepresst wird.





Die Big Banana Section ist definitiv die beste aller Sections in Veracruz. Hier gibts alles was man will: kleine, mittlere und hohe Rutschen, Stufen und Fälle, dessen Höhepunkt der Silencio (the Silence) mit ca. 12-13 Metern ist.



Pirmin stylt Silencio
Nachdem man zu beginn eher unschönes Wildwasser II fährt kommt man zum ersten 30ft. Fall der nach einem Pool in eine Rutsche weiterführt, ab dort beginnt dann der schöne Teil, landschaftlich, als auch paddlerisch. Nach einem Stück Wildwasser III durch eine dunkle Schlucht, die sich später wieder öffnet kommt Silencio, den man entweder komplett mit den Einfahrt fahren kann, man seal launched, runterspringt oder man umträgt einfach. Egal was man tut man sollte versuchen von der linken Wand fern zu bleiben.
Danach kommt eine 3er Kombi, die sich aus einem großen Prallvollster, einer walze und einer kleineren Rutsche zusammensetzt.

Karli im Meat Locker

Atte Freestyle-Drop
Danach kommt wieder schönes Class IV Wildwasser bis zum Meat Locker, eine Doppelstufe die leicht nach links geht, von jeweils ca. 3 Metern, entweder man stylt runter oder man verkackt ihn.
Danach kommt  Boof or Die, ein kleiner Drop bei dem man nicht verkacken sollte. Danach kommen noch ein paar schöne Drops, einschließlich dem Freestyle-Drop, danach gehts entspannt runter zum Ausstieg vor der Tomata-Brücke.

Zwischen der Big Banana und den Seven Sisters noch die Tomaten, die zwei höchsten Fälle auf dem Alseseca abgesehen vom Big Banana Fall selber.
Carnage

Galen Tomata I
Tomata I ist ca. 18 Meter hoch, mit einer schwierigen Kante, die man auf der mittleren rechten Seite erwischen möchte.
Wer es dann noch wissen will haut sich auch noch Tomata II runter, eine Rutschen-Wasserfall kombi.

Nach den Tomaten kommen dann die Seven Sisters.
Wenn man die Tomatas nicht fahren will kann sich und sein Boot auch abseilen, was dann aber gut 40-50 Meter abseilen.
Danach kommt ein schönes Stück wildwasser, man sollte nur auf die 5. Schwester aufpassen, die zieht einen gerne mal aus seinem Boot, wir haben da auch ein Schwimmfest gefeiert :D.
Das einzig negative an den 7 Sisters ist, dass man alles wieder hochlaufen muss..

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